Hotel
Berlinische Galerie
Es existiert wohl keine zweite Einrichtung, deren Struktur ähnliche Möglichkeiten bietet und Gegensätze vereint, wie die jenige eines Hotels. Es ist Transitbereich und Ruhepol, Ort flüchtiger und zugleich intensiver Begegnungen. Es ist skurril, befremdlich, außergewöhnlich und grade deshalb so befruchtend und anregend.
Diesen
Gedanken will DER ERSTE STOCK aufgreifen und das interdisziplinäre Kunstprojekt HOTEL BERLINISCHE GALERIE eröffnen. Das Hotel ist das ideale Modell urbanen Lebens und bietet damit die unmittelbaren Voraussetzungen für das, was Kunst ist: Anregung und Austausch, Bündelung und Vielgestaltigkeit, Bewegung und Muße.
Die zahlreichen Räumlichkeiten der Glashalle sollen Kunstinteressierten und Künstlern aller Couleur einen temporären Ort der Begegnung bieten, ein offenes Hotel, das zum Verweilen ebenso einladen soll wie zum Durchstreifen der vielgestalten "Kunstzimmer".
Die Glashalle, Alte Jakobstraße, in Blickweite des Springerhochhauses und des Jüdischen Museums, bietet 10. 000 qm überdachte Veranstaltungsfläche. In dem zukünftigen Domizil der Berlinischen Galerie wird vom 30. 11. bis 15. 12. das Hotel Berlinische Galerie eröffnet. Ein temporäres Modell urbanen Lebens: Stundenhotel für Künstler und Passanten. Ein Transitraum, in dem wechselnde Ausstellungen und Kleinveranstaltungen geboten werden; ein Hotel, in dem Ateliers und Übernachtungsmöglichkeiten für die beteiligten Künstler bereitstehen.
Konferenzforen und meditative Wellness. Räume der Ruhe und Räume der Bewegung: Vielgestaltige Kunstzimmer, in denen wechselnde Einzelausstellungen stattfinden, und, als zentraler Veranstaltungsort, die 3600 qm große Lagerhalle, das Foyer, in dem Filmvorführungen, Vorträge und Performances das Publikum wieder zusammenführen. Und zugleich Spielraum für alle, die selbst initiativ werden wollen.
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